Merdingen

An der westlichen Steilkante des Tunibergs liegt Merdingen. Mit Blick auf Kaiserstuhl und Rheinebene lädt das Dorf nicht nur Wanderer zum verweilen ein. Kunst, Kultur, Wein und ein aktives Vereinsleben prägen unser Dorf.

Vermutlich schätzten bereits die Kelten das milde Klima und die fruchtbaren Böden in Merdingen. Die ersten Siedlungsspuren stammen von römischen Gutshöfen aus dem 1. Jahrhundert nach Christus. Aus dieser Zeit stammen auch die Reste eines römischen Badegebäudes nördlich des Dorfes.
Merdingen selbst wurde vermutlich im 5. oder 6. Jahrhundert von den Alemannen gegründet. Erste urkundliche Erwähnungen stammen aus dem 12 Jahrhundert.
Durch die exponierte Lage zwischen Freiburg und Breisach wurde Merdingen bei zahlreichen Kriegszügen gebrandschatzt. Dennoch entwickelte sich im Dorf ein reges Handwerks- und Geschäftsleben. 1738 begann der Bau der St. Remigiuskirche. Sie ist bis heute ein Juwel des Spätbarock und Wahrzeichen des Dorfes.
Merdingen konnte trotz all der Umbrüche und des Bevölkerungswachstums der letzten Jahrzehnte seine dörfliche Struktur bewahren. Seien Sie zu Gast in einem Dorf mit langer Tradition in Kultur und Weinbau.

St. Remigius Kirche

1738 - 1741 errichtete der berühmte Baumeister Johann Caspar Bagnato in Merdingen im Auftrag der Deutschordens-Kommende Freiburg die spätbarocke Pfarrkirche St. Remigius. Sie wurde ausgestattet von Francesco Pozzi (Stuck), Joseph Anton Feuchtmayer (Altar und Kanzel) und Franz Joseph Spiegler (Deckenfresken und Altarblätter). Über dem Hauptportal steht in einer Nische die überlebensgroße Skulptur einer Immaculata von Johann Christian Wentzinger, der Verwandtschaft in Merdingen hatte. Die Kirche wurde verschiedentlich renoviert und dabei meist dem "Geist der Zeit" angepasst. Nach einer umfassenden Renovierung ist sie heute wieder im ursprünglichen Zustand zu besichtigen.

Römische Wellness am Tuniberg

Römische Wellness am Tuniberg
In Merdingen finden sich noch Spuren eines römischen Gutshofes aus dem 1. Jahrhundert nach Christus. Das Bad war mit allen Errungenschaften der römischen Zivilisation ausgestattet. So waren sowohl eine Kalt- als auch eine Heißwasserwanne vorhanden. Beheizt wurde das Bad mit der üblichen römischen Fußbodenheizung.
Die Reste des Bades wurden bereits vor dem zweiten Weltkrieg entdeckt. 1977-78 untersuchte man die Stelle genauer und erkannte darin ein Bad. Um die Ausgrabung zu schützen wurde ein 1980 ein Dach darüber errichtet.
Das Bad ist zu Fuß und mit dem Rad von Merdingen aus zu erreichen. Unterwegs lädt das Bettelbrünnle zum Verweilen und Grillen ein.
Gemeinde Merdingen

Kirchgasse 279291 Merdingen

gemeinde@merdingen.de

www.merdingen.de

Gemeinde Merdingen,79291 Merdingen,Kirchgasse 2

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